Stadtverband Musik und Gesang Schwäbisch Gmünd

http://www.svmug.de/neujahrsempfaenge/2007/ Stand: Thursday, 26. May 2016

Gmünd soll auch mal nein sagen

Gmünder Tagespost am 15.01.2007

Stadtjugendkapelle

605 Jubiläumsjahre prägen 2007 die Musikszene in Schwäbisch Gmünd. Eingerechnet ist das Neujahrskonzert, das 1972 zum ersten Mal in der Großsporthalle stattfand. Im Mittelpunkt standen diesmal die Stadtjugendkapelle sowie der Philharmonische Chor mit dem Orchester unter Leitung von Hubert Beck.

PublikumEs gibt viele Gründe, den Stadtverband Musik und Gesang zu loben: Er bietet mehr als 60 Vereinen ein Zuhause, schafft klingende Netzwerke für junge Musiker, konnte das beinahe ausufernde Neujahrskonzert in musikalisch genussreiche Formen fassen, brilliert durch die begeisternde Art seines Vorsitzenden und Moderators Richard Arnold und setzt Jahr für Jahr mit der Ansprache Rudolf Böhmlers Akzente. Kein Wunder also, dass auch in diesem Jahr wieder rund 1300 Bürger, Vertreter der Politik, Wirtschaft, Bildung und Kultur kamen, um sich auf die vielen musikalischen Höhepunkte im Jahreslauf einzustimmen.
Ein abwechslungsreiches Festprogramm bestreitet nicht nur die Stadtjugendkapelle unter der Leitung ihres langjährigen Dirigenten Norbert Bausback, die auf 50 Jahre zurückblickt und die mit konzertanten Leckerbissen wie "Eloise" und einer aus Ellwangen stammenden, in Ohio vertonten Geschichte von der "Hexe und der Heiligen" Lust auf mehr machte. Beim Philharmonischen Chor, der vor 40 Jahren gegründet wurde, kommt das 50-jährige Dirigentenjubiläum Hubert Becks hinzu. Gründerin Gerda Beck erinnert sich, dass sie damals noch ziemlich blauäugig an das erste Konzertereignis herangingen.
Philharmonischer ChorAußerdem feiern der MV Weiler und der Handharmonikaclub 50 Jahre, der Kolpingchor 150 Jahre Kolpingbewegung, der Gesangverein Rehnenhof 60 Jahre, der Liederkranz Weiler 110 Jahre und die Musical Kids zehn Jahre. Grund genug, meinte Rudolf Böhmler als Vorsitzender des Arbeitskreises Kultur, Dank zu sagen für dieses bewegte und bewegende Leben im letzten Jahr. "Das Kulturrad drehte sich, manchmal etwas ruckhaft und quietschend, aber erkennbar." Den Lösungen für Volkshochschule und Kunstverein sprach er uneingeschränkte Anerkennung aus. Beim Prediger mahnte er an, doch einfach die architektonischen und baulichen Konzepte - ohne verschwenderisch zu sein - den kulturellen Nutzungsvorgaben anzupassen.
Böhmlers Ruck in der Rede kam mit einem Appell an den Realitätssinn: "Begraben wir 2007 in der Gmünder Kommunal- und Kulturpolitik auch einmal Projekte, die wir aus Mutlosigkeit, besser aus einer gewissen Feigheit zum Nein sagen, wie eine Monstranz bei der Fronleichnamsprozession vor uns her tragen." Dabei nannte er beispielhaft das Sportleistungszentrum, das mit bundesweiter Ausstrahlung angedacht, vielleicht einmal als überdimensionale Schnitzelgrube zu bestaunen sei. Mehr Öffentlichkeitswirksamkeit über die Grenzen hinaus wünschte er sich für das rege Kulturleben.
Die schwingenden Wiener Walzer und Polka-Melodien von Strauß. Zierer und Léhar stammten zwar nicht aus dem typischen Repertoire des Philharmonischen Chors und Orchesters, machten aber, Beck eingeschlossen, allen offensichtliche Freude beim Singen und Zuhören.

© Gmünder Tagespost

Neujahrsempfang 2007

Pressemitteilung des Stadtverbandes Musik und Gesang im Vorfeld der Veranstaltung

Am 14. Januar 2007 heißt es um 10.30 Uhr wieder: Herzlich Willkommen zum Schwäbisch Gmünder Neujahrsempfang im Kongresszentrum Stadtgarten.

Der Stadtverband Musik und Gesang als Dachorganisation der über 60 musiktreibenden Vereine Schwäbisch Gmünds wird an diesem Tag erneut den kulturellen Jahresauftakt der ältesten Stauferstadt veranstalten, zudem traditionell auch die Spitzen aus Politik und Wirtschaft, von Vereinen und dem Gemeinderat erwartet werden.

Wie in den vergangen Jahren wird auch für den kommenden Empfang mit einem enormen Ansturm auf die kostenlosen Einlasskarten zu rechnen sein. Diese werden am Samstag, 30. Dezember 2006 ab 10 Uhr im Innenhof des Kulturzentrums „Prediger“ vom Vorsitzenden des Stadtverbandes Richard Arnold ausgegeben. Für den vergangenen Neujahrsempfang war die Nachfrage so groß, dass die Karten bereits nach 15 Minuten vergriffen waren. Der Verband hat deshalb die Anzahl der Karten für Ehrengäste und Angehörige von Mitwirkenden noch einmal gekürzt und kann dieses Jahr nun über 600 Karten frei ausgeben. Auch können pro Person nur zwei Karten abgeholt werden. Nach Jahren ohne Einlassregelung  war die Kartenvergabe notwendig geworden, als zum Neujahrsempfang 2005 fast 2.000 Personen in den Peter-Parler-Saal des Stadtgartens drängten und dieser aus allen Nähten platzte. Der Verband möchte aber nicht von der Kostenfreiheit der Veranstaltung abrücken. Richard Arnold: „Wir möchten in Zeiten, in denen alles immer teurer wird, bewusst ein Zeichen setzten und kostenfrei eine hochkarätige Veranstaltung für alle Kulturliebhaber anbieten. Gleichzeitig präsentiert der Stadtverband mit seinen Neujahrsempfängen die enorme, außergewöhnliche und weit überdurchschnittliche Bandbreite und Vielfalt der kulturellen Vereinslandschaft in Schwäbisch Gmünd.“

Das Programm des diesjährigen Empfangs wird von der Stadtjugendkapelle unter Leitung von Norbert Bausback und dem Philharmonischen Chor unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Hubert Beck gestaltet. Die beiden Gruppen feiern 2007 ihr 50 bzw. 40-jähriges Jubiläum und werden mit ihrem Programm vor allem auf große Klassiker setzen. Das heißt es werden Strauß’ Donauwalzer,  der Kaiserwalzer sowie Werke von Franz Lehar und natürlich der Radetzky-Marsch zu hören sein. Damit verspricht der bevorstehende Neujahrsempfang an den großen Erfolg der vergangenen Jahre anzuknüpfen.

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