Stadtverband Musik und Gesang Schwäbisch Gmünd

http://www.svmug.de/neujahrsempfaenge/2009/ Stand: Wednesday, 24. August 2016

Uraufführung des Stadtverbandes Musik und Gesang am 11. Januar 2009: Der Gmünder Ring

Die Gründung der Stadt Schwäbisch Gmünd – eingebettet in ein großes Musiktheater.

Die Neujahrsempfänge des Stadtverbandes Musik und Gesang waren schon immer ein Highlight in der Kulturszene der Stadt Schwäbisch Gmünd. Am 11. Januar 2009 soll ein neues Stück aufgeführt werden, das von der Gründung der Stadt Schwäbisch Gmünd erzählt. Ca. 200 Mitwirkende, begleitet vom Landesorchester aus Baden-Baden unter der Leitung der Dirigentin der Gmünder Philharmonie Tanja Goldstein, werden den Stadtgarten am Sonntag, den 11. Januar in ein Opernhaus verwandeln.


Richard Arnold, Vorsitzender des Stadtverbandes Musik und Gesang, verspricht, „wer an diesem Tag dabei ist, wird Gmünd durch andere Augen sehen und beim Anblick der Johanniskirche immer daran denken, was für schöne romantische Geschichten damit verbunden sind.“ Geschrieben wurde die Legende von Stephan Kirchenbauer, der die überlieferten Sagen und Gedichte zu einem musikalischen Schauspiel, dem „Gmünder Ring“, verbunden hat. Stephan Kirchenbauer ist als Autor und Regisseur von Musiktheaterstücken, Singspielen, Freilichttheatern weit über die Grenzen Schwäbisch Gmünds hinaus bekannt. Er wird auch Regie führen.


Für den musikalischen Teil des „Gmünder Rings“ wurde, wie bereits in den Jahren 2003 und 2005, ein Stauferchor gegründet, in dem Mitglieder der Chöre des Stadtverbandes Musik und Gesang zum Stauferchor zusammengeführt wurden, der von Martin Thorwarth geleitet wird mit Unterstützung von D’Ann Ricciolini. Als Solisten werden D’Ann Ricciolini, die die Titelrolle singen wird, sowie Brigitta Wanner, Gertrud Dangelmaier und Sascha Vrabac auftreten. Die musikalische Gesamtleitung hat Tanja Goldstein, die künstlerische Leiterin der Philharmonie Schwäbisch Gmünd. Werner Schnierer, der in Gmünd bereits einige Projekte leitete, hat die Arrangements der Musik geschrieben.


Um die Gründung Gmünds ranken sich viele Sagen. In allen spielt der Ehering von Agnes von Hohenstaufen eine wichtige Rolle. Sie verlor diesen versehentlich im Wald, zur damaligen Zeit war dies gleichbedeutend mit Ehebruch vor Gott. Agnes wurde in Kerkerhaft genommen. Der Ring wurde „Gott sei Dank“ während einer Jagd im Geweih eines Hirsches wieder gefunden, womit die Unschuld der Herzogin von Schwaben bewiesen war. Aus Dankbarkeit ließ sie an der Fundstelle eine Kirche errichten, die Johanniskirche. Um diese Kirche herum entwickelte sich Gmünd zu einer herrschaftlichen Stadt.


Stephan Kirchenbauer hat nicht nur das Libretto geschrieben, sondern auch die zur Aufführung kommenden Musikstücke ausgewählt. Mit Stücken aus der Oper „Agnes von Hohenstaufen“ von Gaspare Spontini, erweitert durch Werke von Gaetano Donizetti und Richard Wagners Lohengrin, hat Kirchenbauer ein neues Musiktheater geschaffen, eingebettet in die erzählte Sage der Ringlegende. Ein Erzähler wird die 11 romantischen Szenen miteinander verbinden und das Publikum stimmungsvoll mitnehmen in die Sagengeschichten über die Entstehung unserer Heimatstadt.


Seit langem wieder einmal wird Schwäbisch Gmünd Ort einer größeren Uraufführung sein. Gezeigt wird der „Gmünder Ring“ am Sonntag, dem 11. Januar 2009, erst- und einmalig. Morgens findet wie immer ab 10.30 Uhr der traditionelle Neujahrsempfang statt. Dabei werden neben anderen interessanten Programmpunkten wenige kleinere Auszüge des Gmünder Rings gezeigt. Am Nachmittag des 11. Januar ab 17.00 Uhr wird der Gmünder Ring dann komplett im Stadtgarten aufgeführt. Karten hierfür sind im i-punkt erhältlich.

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